Spendenaktionen

Spendenaktionen:

Krankenhaus Ierápetra/Kreta
Medizinische Versorgung durch die Polikliniken von „Ärzte der Welt“
Sicherung der Grundnahrung für notleidende Familien in Griechenland
Informationen zu Spendenbescheinigungen finden Sie hier.

 

Medizinische Versorgung in Griechenland droht zusammenzubrechen –

Spendenaktion für den Einsatz der

 „Ärzte der Welt“ / „Γιατροί του Κόσμου“ in Griechenland

In Griechenland hat die drastische Sparpolitik infolge der Schuldenkrise zu einer Ver­armung großer Teile der Bevölkerung geführt. Der Winter ist mit Kälte, teuren Strom- und Heizkosten da und bei vielen Menschen wird das Geld für Lebensmittel knapp. Kinder und alte Menschen sind dadurch gesundheitlich besonders gefährdet.

Fast eine ganze Generation gerät ins existenzielle Abseits:

  • 47 % aller Jugendlichen und 25 % der Erwachsenen sind arbeitslos.
  • Das Arbeitslosengeld wird höchstens ein Jahr gezahlt, danach entfällt jegliche Form der finanziellen Unterstützung.
  • Eine Sozialhilfe oder Grundsiche­rung wie Hartz IV gibt es in Griechenland nicht.
  • Gesundheitliche Leistungen werden nur noch bei erheblicher Eigenbeteiligung erbracht, eine Hürde, die für große Teile der Bevölkerung unüberwindbar ge­worden ist.

Die griechische Sektion von „Ärzte der Welt“ organisiert medizinische Hilfe vor Ort. Seit 1996 betreibt sie u. a. in Athen, Patras, Thessaloniki und in Chaniá Anlaufstellen, in denen schon vor der Krise Flüchtlinge, Roma und Obdachlose Zugang zur Gesundheitsversorgung erhielten.

Nikitas Kanakis, Präsident von „Ärzte der Welt“ Griechenland, erklärt:

„Seit der Krise konnten wir einen dramatischen Anstieg der griechischen Patienten in unseren Anlaufstellen, die ursprünglich für Flüchtlinge und/oder Asylsuchende gedacht waren, beobachten. Die Anzahl griechischer Staatsbürger unter unseren Patienten war bereits letztes Jahr auf 30 % gestiegen. Und das Problem verstärkt sich weiter. Jetzt kommen auch Menschen zu uns, die Arbeitslosenhilfe bekommen hatten und jetzt keine mehr erhalten, auch Menschen, die durch Stelleneinsparungen ihre Arbeit verloren oder Menschen, die Ersparnisse hatten, die nun aufgebraucht sind.“

Zu den Patienten gehören schwangere Frauen, die Vorsorgeuntersuchungen, und kranke Kinder, die Impfungen benötigen sowie Rentner, deren Rente auf unvorstellbar kleine Beträge gekürzt wurde.

30 % derjenigen, die sich um Hilfe an die Organisation wenden, sind Mütter, die dies für ihre Kinder tun. Hier haben die „Ärzte der Welt“ ihre Aktivitäten intensiviert. Liana Maili, Leiterin der Kinderärzte, berichtet: „60 % der Kinder kommen für Impfungen zu uns. Allein in der ersten Hälfte in 2012 wurden schon mehr als 3.000 Impfungen durchge­führt.“ Sie betont: “In unserer Klinik sehen wir Kinder, die nichts zu essen haben, dehydrierte Säuglinge – Bilder, die wir bisher nur in Afrika sahen.“

Seit dem Start des Programms 1996 konnten die ehrenamtlich arbeitenden griechi­schen Ärzte, Krankenschwestern, Sozialarbeiter und Psychologen schon zigtausend Patienten helfen: Im vergangenen Jahr unterstützte „Ärzte der Welt“ 138.600 Menschen in Griechenland und die Zahlen steigen weiter.

Das laufende Spendenaufkommen kann den großen neu entstandenen Bedarf nur bruchstückhaft decken.

Finanzielle Mittel für die folgenden Hilfen werden dringend benötigt: Impfungen, Behandlungskosten, Laboruntersuchungen und Lebensmittel.

 

Wir bitten Sie, die Spendenaktion
des Berliner Forums Griechenlandhilfe für „Ärzte der Welt“ zu unterstützen!
Prof. Dr. Heinz-Jochen Zenker, Präsident „Ärzte für die Welt“ Deutschland
und Kostas Papanastasiou, „Berliner Forum Griechenlandhilfe e.V.“

So könnten Sie mit Ihrer Spende helfen:

Auch kleine Spenden helfen, denn auch 5 € von 4 Spendern ergeben 20 €!

 

Mit 20 € kann ein Kind gegen Hepatitis geimpft oder ein alter Mensch mit Medikamenten versorgt werden.

Mit 50 € können Medikamente für 20 Kinder für 1 Jahr gesichert werden

Spendenkonto:

„Ärzte der Welt“
Stichwort – Griechenlandhilfe –
IBAN: DE06 1203 0000 1004 3336 60
BIC: BYLADEM1001